Top 3 der Fehler bei automatisiertem End-to-End-Testing

Zu komplex und aufwendig?

Von Christian Frenk, Objektkultur Software GmbH

End-to-End-Tests gelten oft als schwierig in der Durchführung und zeitaufwendig in der Wartung. Dem gegenüber steht jedoch der Nutzen, den die Testperspektive des Users mit sich bringt. Diese ermöglicht die Behebung von Problemen, die oftmals erst bei Livegang ersichtlich werden. In Wirklichkeit gibt es immer wiederkehrende Fehlerquellen, die eine erfolgreiche Durchführung eines End-to-End-Tests verhindern.

Fangen wir von vorne an: Wie notwendig ist End-to-End-Testing überhaupt?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die Bestellungen Ihrer Kunden nach einem Update Ihres Online-Shops noch korrekt an das ERP-System weitergeleitet werden? Oder ob die neue CRM-Konfiguration möglicherweise zu Problemen bei der Registrierung von App-Nutzern führt? Durch die Integration vieler verschiedener Komponenten und Services entstehen immer komplexere Systemlandschaften, die auf ihre Funktionalität hin geprüft werden müssen. Um den reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse sicherzustellen, reichen Unit- und Integrationstests alleine nicht aus. Diese betrachten nur einzelne Komponenten und deren Interaktion miteinander. Viel interessanter ist die Betrachtung einer gesamten Umgebung. An dieser Stelle setzen End-to-End-Tests an. Diese simulieren in einer Testumgebung realitätsnahe Benutzerabläufe und stellen kritische Prozesse automatisiert sicher. Ein Beispiel: Bei einem klassischen Bestellprozess auf einer E-Commerce-Plattform würde das Absenden einer Bestellung sowie die nachfolgenden Prozessschritte vom Versand der Bestellbestätigung bis hin zur Rechnungsstellung kontrolliert werden.

Die 3 häufigsten Fehler bei der Umsetzung:

1. Zu frühe Entwicklung
End-to-End-Tests benötigen für ihre Implementierung einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand und eine integrierte Systemlandschaft. Werden sie in einem zu frühen Stadium eingeführt, in dem noch viele Änderungen im Frontend zu erwarten sind, entsteht ein unnötig hoher Wartungsaufwand und es kann zu Verzögerungen bei der eigentlichen Anwendungsentwicklung kommen
2. Falscher Fokus in der Teststrategie
Der richtige Fokus in der Teststrategie ist für eine erfolgreiche Integration der Tests elementar. Entsprechend der Testpyramide von Mike Cohn sollte die Kategorie der End-to-End-Tests den geringsten Anteil an der Gesamtheit der automatischen Tests in einem Softwareprojekt…

 

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Christian Frenk
Consultant,
Objektkultur Software GmbH